Oberfräse wird zur Tischfräse

Ich habe eine alte Bosch Oberfräse bekommen und diese zu einer mobilen Tischfräse umgerüstet mithilfe einer Weinkiste.

Der Einbau war sehr easy. Den Maschinentisch von oben anzeichnen, die Öffnung für den Fräßkopf mit einem 30mm Dosenbohrer reingeschnitten und die Fräse von unten mit drei Schrauben in die Weinkiste eingefügt.

Drei Schrauben, weil der Maschinentisch bereits mit Gewinde für Aufsätze und Längsanschlag ausgeführt ist.

Bei den Schrauben ist darauf zu achten, dass sie nicht überstehen, sonst bleibt man mit dem Werkstück hängen.

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Montagehilfe für die Schleuder

Um die Gummibänder an der Tasche Stressfrei und bequem zu montieren, habe ich mir einen kleinen Helfer gebaut.

Der Suchbegriff für diese praktischen Teilchen heißt Waagrechtspanner.

Meine habe ich im 4er Pack bei eBay geordert. Die kleinen Helferlein sind auch extrem praktisch um Werkstücke zu fixieren. Da diese, mit einem Gummifuß geschützt, sehr viel Kraft auf eine kleine Fläche bringen, können auch kleine oder dünne Werkstücke sicher festgehalten werden.

Zuschnitt und grobe Schleifarbeiten

Der zweite Bügelversuch war weitaus erfolgreicher. Nun geht es an den Zuschnitt. In meinem Fall 18mm Birken Multiplex

Hier hilft mir eine alte Sheppach HBS 32 Vario Bandsäge. Diese ist bestens geeignet für Kurvenschnitte.

Nach dem groben Zuschnitt geht es an die Schleifwalze. Hier wird die spätere Form festgelegt.

Obacht an den Gabelenden. Schleiffehler in diesem Arbeitsschritt führt später zu Ungenauigkeiten beim schießen.

Dass muss für heute reichen. 🙂

Beim nächsten mal geht es an die Feinheiten.

 

 

Neue Schleuder, neue Bänder

Eine neue Schleuder mit 22mm breiten Gabelenden ist in Planung.

Hierzu kommen 20mm breite Bänder konisch zugeschnitten auf 15mm in Richtung der Kugeltasche.

Bisher habe ich die Schwarzen Therabänder immer von 30mm auf 15mm zugeschnitten. evtl. muss ich schwarz gegen Gold tauschen, falls die Leistung nicht ausreichend ist.

Protip vom Schreiner – Schablone aufbügeln

Jeder der Schablonen anfertigt um sie später mit Bleistift auf das Holz zu übertragen kennt das Problem.

Das Papier ist zu dünn, oder die Details zu klein um sie präzise auszuschneiden.

Auf das Holz will man die Schablone auch nicht unbedingt aufkleben, weil man sie vielleicht verwenden möchte um nachträgliche Anpassungen direkt darauf zu notieren.

Wenn ihr einen Laserdrucker euer Eigen nennen könnt, hat der Schreiner einen Heißen Tip für euch.

Ausgedruckte Muster lassen sich einfach aufbügeln. Denn der Trick ist einfach wie genial: Was mit Hitze aufs Papier kommt, kommt auch wieder mit Hitze runter.

Mein erster Versuch ist noch etwas misslungen, da ich ohne weitere Nachbearbeitung am PC, dass Raster vom Block direkt mitgedruckt habe. Aber die wichtigsten Details kann man erkennen und den Rest kann man mit dem Bleistift nachfahren.

Diese Methode spart vor allem Zeit beim ausschneiden und Übertragen von Zeichnungen mit Löchern und innenliegenden Ausschnitten.